|
Geschrieben von Jörg
|
|
Dienstag, 24 Januar 2012 |
Zwei Frösche hüpften umher und erfreuten sich ihres Lebens. Doch einmal
achteten sie nicht darauf, wohin sie sprangen und befanden sich
plötzlich in einem Eimer mit frisch gemolkener Milch.
Die Wände des
Eimers waren steil und glatt. Sie kämpften und kämpften, gelangten aber
nicht hinaus. So verlor der ältere der beiden Frösche den Mut. "Es ist
sinnlos," sagte er. "Wir kommen hier nicht mehr lebendig heraus. Alles
ist vorbei." Mit diesen Worten gab er auf und ertrank.
Der kleine Frosch hingegen sagte sich: "Ich werde nicht aufgeben, ich werde kämpfen, solange ich kann."
|
weiterlesen …
|
|
|
Geschrieben von Jörg
|
|
Mittwoch, 11 Januar 2012 |
Der König öffnete seine Schatzkammer. Das ganze Volk war eingeladen sie
zu besichtigen und durfte sich sogar ein Stück aussuchen, um es mit nach
Hause zu nehmen. Alle strömten herbei und riefen: "Oh, wie schön, wie
kostbar"; und rafften etwas an sich.
Unter den vielen Menschen war
auch eine junge Frau. Es bewunderte all die Schätze, nahm aber selber
nichts. Schliesslich kam sie zum König, der unbeachtet und ruhig all dem
geschäftigen Treiben zusah. Da fragte er sie "Möchtest du nicht auch
etwas von meinen Kostbarkeiten haben?". Die junge Frau sah ihn an. Dann
legte es seine Hand auf des Königs Haupt und sprach "Ich möchte nur Dich.".
Voll
Freude erwiderte der König "Du hast die beste Wahl von allen
getroffen. Ich bin dein und du bist mein. Wem ich gehöre, dem gehört
auch alles von mir."
|
|
|
Geschrieben von Jörg
|
|
Freitag, 06 Januar 2012 |
Es war einmal ein sehr,
sehr hässlicher Mann. Glücklicherweise besaß er keinen Spiegel in seinem
Haus, und da er in einer sehr rückständigen Gegend lebte, hatte er sich
Selbst nie gesehen und wusste nicht, wie er aussah. Eines Tages ging er
in die Stadt und da lag, Gott weiß, wie er dort hinkam, ein Spiegel auf
dem Weg. Er meinte, das es etwas Besonderes sein müsste und hob ihn
auf. Als er in den Spiegel blickte, ließ er ihn sogleich entsetzt
fallen: "Deshalb also hat man dich weggeworfen, weil Du so hässlich
bist."
Aber es war nicht der Spiegel, der so unansehnlich war, sondern
es war derjenige, der in diesen Spiegel geschaut hatte. Er hatte sein
eigenes Spiegelbild gesehen.
Hier auf dieser Welt ist niemand
schlecht oder hässlich. Es ist nur unser eigenes Spiegelbild, das wir
erblicken und dann meinen, es sei das eines anderen.
|
|
|