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Tuesday, 21. May. 2013
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Wer alle Sorgen dieser Welt vergessen will, braucht nur Schuhe zu tragen, die eine Nummer zu klein sind.
Autor: Mark Twain



Ein Tagebuch von Jörg
Der unverzagte Frosch PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Jörg   
Dienstag, 24 Januar 2012

Zwei Frösche hüpften umher und erfreuten sich ihres Lebens. Doch einmal achteten sie nicht darauf, wohin sie sprangen und befanden sich plötzlich in einem Eimer mit frisch gemolkener Milch.

Die Wände des Eimers waren steil und glatt. Sie kämpften und kämpften, gelangten aber nicht hinaus. So verlor der ältere der beiden Frösche den Mut. "Es ist sinnlos," sagte er. "Wir kommen hier nicht mehr lebendig heraus. Alles ist vorbei." Mit diesen Worten gab er auf und ertrank.

Der kleine Frosch hingegen sagte sich: "Ich werde nicht aufgeben, ich werde kämpfen, solange ich kann."

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Wähle Klug aus der Schatzkammer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Jörg   
Mittwoch, 11 Januar 2012
Der König öffnete seine Schatzkammer. Das ganze Volk war eingeladen sie zu besichtigen und durfte sich sogar ein Stück aussuchen, um es mit nach Hause zu nehmen. Alle strömten herbei und riefen: "Oh, wie schön, wie kostbar"; und rafften etwas an sich.

Unter den vielen Menschen war auch eine junge Frau. Es bewunderte all die Schätze, nahm aber selber nichts. Schliesslich kam sie zum König, der unbeachtet und ruhig all dem geschäftigen Treiben zusah. Da fragte er sie "Möchtest du nicht auch etwas von meinen Kostbarkeiten haben?". Die junge Frau sah ihn an. Dann legte es seine Hand auf des Königs Haupt und sprach "Ich möchte nur Dich.".

Voll Freude erwiderte der König "Du hast die beste Wahl von allen getroffen. Ich bin dein und du bist mein. Wem ich gehöre, dem gehört auch alles von mir."


Der Spiegel PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Jörg   
Freitag, 06 Januar 2012

Es war einmal ein sehr, sehr hässlicher Mann. Glücklicherweise besaß er keinen Spiegel in seinem Haus, und da er in einer sehr rückständigen Gegend lebte, hatte er sich Selbst nie gesehen und wusste nicht, wie er aussah. Eines Tages ging er in die Stadt und da lag, Gott weiß, wie er dort hinkam, ein Spiegel auf dem Weg. Er meinte, das es etwas Besonderes sein müsste und hob ihn auf. Als er in den Spiegel blickte, ließ er ihn sogleich entsetzt fallen: "Deshalb also hat man dich weggeworfen, weil Du so hässlich bist."

Aber es war nicht der Spiegel, der so unansehnlich war, sondern es war derjenige, der in diesen Spiegel geschaut hatte. Er hatte sein eigenes Spiegelbild gesehen.

Hier auf dieser Welt ist niemand schlecht oder hässlich. Es ist nur unser eigenes Spiegelbild, das wir erblicken und dann meinen, es sei das eines anderen.